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A.L.T.® zur Behandlung von Stottern mit Hypnose

 

 

Im Laufe unserer mittlerweile über  20-jährigen Therapiearbeit haben sich über 5.000 Stotterer mit der Greifenhofer - A.L.T.® - Therapie behandeln lassen. Die nachweislichen Erfolge bestätigen unseren Ansatz und unsere Grundüberzeugung:

Stottern ist heilbar!

 

Das vom Greifenhofer Institut entwickelte und geschützte Autosuggestive Logospasmus Training (A.L.T.) wurde in Zusammenarbeit mit betroffenen Patienten und auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt.

Das A.L.T. wird permanent weiterentwickelt. Mit dem A.L.T. konnte seit 1993 über 5.000 Stotterern nachhaltig geholfen werden. Sinn und Zweck des A.L.T. ist es, durch bewußtes Atemtraining in Verbindung mit entsprechender Suggestion, den beim Stotterer bewußt ablaufenden Sprachvorgang zurück ins Unterbewußtsein zu transferieren. Ein A.L.T.-Seminar wird in Deutschland ausschließlich vom Greifenhofer Institut in der Eifel angeboten und dort in unseren Räumen durchgeführt.

Das A.L.T.-Seminar dauert sieben Tage und bildet bei entsprechend fortgeführtem Training die Basis für einen dauerhaften Heilungserfolg. Der Behandlungsverlauf wird während des Trainings mehrfach videodokumentiert. Eine Download/CD mit der Hypnose und ein 5-tägiges Aufbauseminar  sind im Preis inbegriffen.

Im wesentlichen basiert das Autosuggestive Logospasmus Training auf zwei wissenschaftlich belegbaren Tatsachen: Im Zustand der Hypnose, in dem nur das Unterbewusstsein aktiviert ist, spricht jeder Stotterer fließend. Der beim Patienten „bewusst“ ablaufende Sprachvorgang muss also unter Hypnose vom Bewusstsein zurück ins Unterbewusstsein transportiert werden. Das Zwerchfell ist der stärkste Atemmuskel. Er allein sichert eine einwandfreie Atmung. Bei jedem Stotterer kommt es jedoch zu einer Fehlkoordination des Zwerchfells, die in dem Versuch begründet liegt, den Sprech- und Atemvorgang bewusst zu steuern. Diese Fehlkoordination muß mit gezieltem Atemtraining aufgehoben werden.

Das A.L.T. nutzt diese zwei Tatsachen aus der Stotterer-Forschung und hat auf ihrer Basis eine kombinierte Hypnose- und Atem-Therapie entwickelt. Die Grundlage bildet dabei das Erlernen der Zwerchfellatmung. Durch gezieltes Training wird der Stotterer so mit der Atmung beschäftigt - und damit auch abgelenkt -, dass ihm keine Möglichkeit zur Bewusstmachung des Sprechvorgangs bleibt. Durch das Erlernen und Trainieren der Zwerchfellatmung wird außerdem die zum Sprechen benötigte Menge an Atemluft deutlich gegenüber der Ausgangssituation erhöht.

WARUM SIND WIR SO ERFOLGREICH?

Unser Ziel besteht darin Betroffenen die Angst vor dem Sprechen dauerhaft zu nehmen, negative Alltagserlebnisse gegen Positive zu tauschen und eine natürliche Methodik zu lehren, die das stotterfreie Sprechen in jeder nur erdenklichen Situation dauerhaft ermöglicht. 

Bei einigen Teilnehmern kommt der Erfolg so überraschend und ausgeprägt, dass der Glaube aufkommen könnte, man hätte bereits gewonnen. Vor allem jüngere Teilnehmer benötigen daher auch nach Besuch der Therapie die Unterstützung der Eltern, damit das Gelernte sich weiter festigen kann.

Ein kleines Beispiel dazu: Ein Raucher ist auch nicht erlöst, wenn er sechs Monate ohne Zigarette auskommt. Es bedarf Disziplin und Selbstkontrolle, weiter an seinem Ziel zu arbeiten. Auch wenn er das Verlangen nur noch selten oder fast kaum noch verspürt, ist ein Restrisiko immer noch vorhanden. Was in vielen Jahren der erlebten negativen Erlebnisse Ihr Störungsbild zu dem gemacht hat, was es heute ist, wird auch durch unsere Therapie nicht in sieben Tagen auf immer und ewig der Vergangenheit angehören. Denn es ist Teil Ihres Lebens geworden. Dennoch: 95% unserer Teilnehmer könnten diesen Eindruck nach 7 Tagen Therapie mit nach Hause nehmen.

Wie schnell Sie diesen Erfolg in Ihren persönlichen Alltag dauerhaft übertragen, hängt dann nur noch von der Intensität Ihres Trainings ab. Um den Erfolg aufrechtzuerhalten und einen eventuellen Rückfall zu vermeiden, müssen Sie auch weiterhin positive Erlebnisse sammeln und Ihre neue Redegewandtheit verinnerlichen und zur Normalität werden lassen. Das heißt konkret: Nach der Therapie müssen Sie das Gelernte anwenden und verinnerlichen. Das Gelernte und die neuen positiven Erlebnisse werden dann zur Normalität. Wenn Sie dies beherzigen und akzeptieren, werden Sie Ihr Stottern dauerhaft besiegen können. Dazu stehen wir mit all unserer Erfahrung.

Nach der Therapie ist vor der Therapie? Das muss nicht sein!

Eigentlich brauchen Sie uns nach der Absolvierung Ihrer Therapie nicht mehr. Und die meisten Teilnehmer können das Gelernte nach der Therapie völlig eigenständig umsetzen.

Ein Kontrollseminar zur Überprüfung oder Auffrischung ist kostenlos. Dort können Sie Ihr Trainingsprogramm noch einmal vertiefen und eventuelle Probleme aufarbeiten.

Mit Aufbauseminaren können Sie zusätzliche Motivation tanken oder ihre Rhetorik in speziellen Kursen verbessern, um noch mehr Sicherheit zu gewinnen. Lernmaterial sowie die Hypnose-CD unterstützen Ihre Arbeit zu Hause.

 

 

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Was ist Stottern?

Beim Stottern, da sind sich Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachgebiete einig, handelt es sich um eine höchst komplizierte Sprachstörung. Über die Entstehung des Stotterns gibt es zahlreiche Theorien. Als Ursache werden unter anderem genetische, organische, psychosoziale und linguistische Faktoren genannt. Allein in Deutschland gibt es etwa 800.000 Stotterer, die oftmals trotz vielfältiger Behandlungen nicht flüssig sprechen können. In der Gesellschaft wird diese Behinderung nur in Ausnahmefällen akzeptiert.

Das medizinische Lexikon Pschyrembel definiert Stottern als „Störung des Redeflusses, die häufig situationsbedingt, insbesondere bei mitteilendem Sprechen auftritt und bei emotionaler Beteiligung zunimmt.“

Die Entstehung von Stottern (Logospasmus)

Rein vom körperlichen Ablauf her betrachtet entsteht Stottern dadurch, dass der Stotterer versucht, den ungemein komplizierten und normalerweise im Unterbewusstsein ablaufenden Sprechvorgang bewusst zu  steuern. Der Versuch, die Bewegungen von Lippen, Kiefer, Wangen, Zunge, Kehlkopf, Stimmbändern und die Ausatmung in eine bewusste synchrone Übereinstimmung zu bringen und dabei außerdem noch den Sinn des Gesprochenen zu beachten, ist aber von vornherein zum Scheitern verurteilt. Vielfach wird in der Literatur behauptet, Stottern habe eine körperliche Ursache, dies ist jedoch nachweislich falsch. Zwar führt das Stottern zu körperlichem Fehlverhalten - wie beispielsweise einer falschen Atemtechnik - aufgrund seiner langjährigen Erfahrung können wir heute jedoch eindeutig nachweisen, daß die Ursache für das Stottern immer rein psychisch sein muß. Allein die Tatsache, dass alle Stotterer unter Hypnose fließend sprechen, beweist, dass keine organischen Schädigungen vorliegen können, die dies unmöglich machen würden.

Der Grund, warum der Stotterer den Versuch unternimmt, „bewusst“ zu sprechen, liegt vor allem in seiner Umwelt. Der zeitliche Beginn der Störung liegt sehr häufig im frühen Kindesalter, ebenso wie die auslösende seelische Ursache. Ein stärkeres seelisches Trauma oder ein Konflikt „verschlägt“ dem meist übersensiblen Kind „die Sprache“. Ein schwerer Autounfall in der frühen Kindheit stellt hier ein klassisches Beispiel dar. Weitere mögliche Ursachen sind: Starke Erlebnisse, Schreck, Angst, Konflikte, Erziehungsfehler, Ungeduld, Grobheit, Hänseln, negative Sprachvorbilder, Hast, Erwartungsangst oder der eigene zu hohe Anspruch des Kindes.

In der Folge führt das beginnende Stottern in der Regel dazu, dass dem Kind von Seiten der Eltern erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet wird, vor allem in Form von Ermahnungen. Der Hinweis, sorgsamer zu sprechen, führt jedoch beim Kind wiederum dazu, das dieses durch seine gesteigerte Aufmerksamkeit für seinen gestörten Sprachvorgang diesen weiter kompliziert. Im Resultat verschlimmert sich die Sprachstörung kontinuierlich. Wiederholt konnte auch nachgewiesen werden, dass viele Betroffene unterbewusst am Stottern festhielten, da ihnen so die ersehnte Zuwendung und Aufmerksamkeit zuteil wurde.

Die bewusste Konzentration auf den Sprechvorgang und die bewusste Angst vor dem Stottern und dem Spott haben zur Folge, dass sich die Stotterer-Symptome immer weiter verstärken und den Betroffenen schließlich ein normales flüssiges Sprechen unmöglich wird.

Stottern wird zur bedingten Reaktion! Das Resultat ist kontinuierliche Sprechangst. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit die üblichen Therapien durch Sprachschulen das Stottern sogar weiter verstärken. Auch die Sprachschulen lenken die Aufmerksamkeit bewusst auf die Steuerung des Sprachvorgangs. Dies führte aber bereits im Entstehungsprozess des Stotterns zu einer Zunahme der Symptomatik.

Hilfe bei stotternden Kindern

Im Großteil aller Fälle liegt die Ursache und auch der Beginn des Stotterns in der Kindheit. Um den Kindern die schwerwiegenden Folgen ihrer Problematik, in gerade dieser persönlichkeitsprägenden Lebensphase zu ersparen, hat das Greifenhofer Institut große Anstrengungen unternommen, eine wirkungsvolle Therapie speziell für Kinder zu entwickeln. Die Greifenhofer - Therapie konnte in Zusammenarbeit mit Sprachheilpädagogen entsprechend für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren optimiert werden.

Bevor Sie allerdings ein Kind zu einem Seminar anmelden, empfehlen wir Ihnen im Vorfeld mit uns einen Termin zu vereinbaren. In diesem Termin wird das Kind von unserem medizinischen LeiterinKarin Degenkolbe untersucht. Erst dann können wir beurteilen, ob eine Therapie notwendig und ratsam ist.

Grundsätzlich kann die Behandlung bereits bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr durchgeführt werden. Dabei sollte eine zur Familie gehörende Begleitperson ständig anwesend sein. Innerhalb des Trainingsprogramms wird diese Begleitperson zum "Co-Therapeuten" ausgebildet, um die anschließenden Übungen auch nach Abschluss des Seminars selbständig durchführen zu können.

Exkurs: So verhalten Sie sich richtig bei kindlichem Entwicklungsstottern
Am besten versucht man, dem Stottern wenig oder gar keine Aufmerksamkeit beizumessen, gibt aber dem Kind so oft wie möglich die Gelegenheit, in Ruhe von seinen kindlichen Erlebnissen zu berichten. Der Tagesablauf sollte wenig Hektik enthalten und so gestaltet sein, dass das Kind seine Unruhe und Nervosität abbauen kann. Normale Zuwendung mit Zärtlichkeit und Wohlwoll ist besser als übertriebene Sorge und Bekümmerung. Nur allzu leicht spüren Kinder, dass sie mit bestimmten Verhaltensweisen etwas erreichen. So kann es leicht geschehen, dass das Stottern zu einer Gewohnheit wird, nur weil das Kind bemerkt hat, dass es dann besonders viel Liebe und Nachsicht erfährt.

(aus: „Unser Kind spricht nicht richtig ...“, Dr. Marion Hermann-Röttgen, TRIAS Verlag)

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